Unser Weg

Unser Weg

Die Wildnisakademie Woidling

Jeder Mensch sollte sich zum Ziel stecken, diese Welt besser zu hinterlassen, als er sie vorgefunden hat. Zur Bewahrung klaren Wassers und reiner Luft, um sich für den Schutz von Mutter Erde einzusetzen, braucht es starke Persönlichkeiten.

 

Auf Dauer werden nur glückliche Menschen die Charaktereigenschaften und die Energie haben, sich für den Erhalt unseres Planeten einzusetzen. „Ein gesunder Geist lebt in einem gesunden Körper“ oder anders ausgedrückt, ein glücklicher Geist befindet sich in einem Körper, dessen Bedürfnisse in seinem natürlichen Lebensraum erfüllt werden. Physiologisch sind unsere Körper auf den Lebensraum ausgerichtet, in welchem der Mensch vor langer Zeit entstand, nämlich für ein Leben in der Natur. Der Mensch gehört also in die Natur, nicht in Häuser, an Schreibtische oder vor den Fernseher. Wenn wir unsere Lebenswirklichkeit einmal kritisch hinterfragen werden wir feststellen, dass der Anteil unnatürlicher Beschäftigungen (Büroarbeit, Autofahren, schlechte Luft, künstliches Licht, etc.) deutlich höher liegt als natürliche (draußen sein, natürliche Bewegungen, unbehandeltes Essen, frische Luft, usw.).

 

Dort setzen wir an, dem arbeiten wir entgegen. Menschen - Kinder und Erwachsene - sollten möglichst viel draußen sein! So schafft der Mensch sich jene gesunden Verbindungen, für die er geschaffen wurde: zur Natur, zu anderen Menschen, zu sich selbst. Dann befindet er sich im Gleichgewicht. Sein Geist ist ruhig. Er kann eine selbstbewusste und widerstandsfähige Persönlichkeit entwickeln. Nur so kann er die ihm übertragene Aufgabe erfüllen: Hüter und Bewahrer unserer Erde sein, damit auch unsere Kinder, Enkel und Urenkel noch in einer lebenswerten Welt aufwachsen können.

 

Naturverbindung wird über (stark) erhöhte Sinneswahrnehmung geschaffen. Mit Erwachsenen trainieren wir diese mittels sogenannter Herzroutinen. In den Kinderkursen zielen unsere Aktivitäten in erster Linie darauf ab, diese vorzubereiten und so weit möglich auch bereits einzuführen.

 

Unsere Herzroutinen sind: Sitzplatz, Spuren lesen und Fragen stellen, Sinne erweitern, Naturtagebuch führen, mit dem inneren Auge sehen, Tierformen, Geschichte des Tages, Survival leben, Bestimmungsbücher erforschen, Danksagung, Umherstreifen und Vogelsprache lauschen. Erläuterungen zu diesen Kernroutinen findest du auf der Seite waldlaeuferbande.at. Wer's noch genauer wissen möchte, kann im Coyote Guide von Jon Young, Ellen Haas und Evan McGown nachlesen.

 

Wir vermitteln Wissen und Fertigkeiten für diese Herzroutinen in der althergebrachten Art und Weise der Naturvölker. Wir nennen diese Art des Lehrens heute Coyote Mentoring. Dazu zapfen wir kindliche Vorlieben an: sich dreckig machen; Herausforderungen; sich verstecken; davonlaufen; singen; laut sein; überlisten; Rollenspiel; Sachen finden; Risiken eingehen; Gegenstände erschaffen; u.v.m.

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